Quinoasalat!

Könnte ich zur Zeit jeden Tag essen! Und darum habe ich vor kurzem auch einen riesigen Topf Quinoa gekocht, um die nächsten Tage riesige Quinoasalate zubereiten zu können. Gerade erfreue ich mich wieder an einem solchen, als meine Kollegen zur mittelmäßigsten Kantine im Umkreis von mindestens drei Kilometern aufbrechen und geradewegs in den Wolkenbruch des Tages hineinlaufen.

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Die Verwendung von Quinoa hat viele Vorteile, so kocht Quinoa z. B. nicht so lange wie Reis oder Kartoffeln. Man kann Quinoa mit allem mischen, Obst, Gemüse, beides zusammen, mit eher süßer Note oder herzhaft. Für mich ist Quinoa sattmachersalatmäßig der perfekte Allrounder, da man (ich) alles hineinpacken kann, was der (mein) Kühlschrank und der Obstkorb hergeben, und was man auch gerne im Salat essen würde. Als erstes habe ich eine etwas süßere Variante ausprobiert mit weißem Quinoa, gehackten Walnüssen, roter Zwiebel und Pflaumen, die das weiße Quinoa rosa eingefärbt und geschmacklich durchzogen haben, nachdem ich das ganze über Nacht im Kühlschrank stehen gelassen habe.

Jetzt reden wir aber nicht nur vom Quinoasalat, sondern vom Lieblingsquinoasalat: Ganz wichtiger Bestandteil für mich sind Avocado und ein Tahini-Zitronen-Dressing für die (semi-)herzhafte Variante. Hmmm, cremig, lecker! Dazu kommt meistens noch mindestens Gurke und Tomate, gelegentlich auch Paprika, Radieschen, Erbeeren, Blaubeeren, und/oder was der Kühlschrank, wie gesagt, so hergibt. Der Salat wird am besten ein paar Stunden vor Verzehr zubereitet, in Salatdressing ertränkt und im Kühlschrank deponiert. Die Variante mit Blaubeeren gab es vorgestern, die Variante mit Radieschen gestern. Heute war der Kühlschrank geplündert und ich habe auf das verbliebene Quinoabett nur noch eine Mischung grüner Salatblätter gepackt, diese dann noch mit Hanfsamen bestreut und das Dressing separat eingepackt, damit die Salatblätter bis zum Mittag nicht welken. Das hat natürlich den Nachteil, dass sich das Quinoa zwischenzeitlich nicht vollsaugen kann und den Geschmack des Dressings nicht so gut annimmt. Planungsfehler, eindeutig, aber dafür bin ich heute nicht nass geworden.

Wenn es schnell gehen soll, mache ich ein ganz einfaches Tahini-Zitronen-Dressing (für die Salatmenge einer Person):

2-3 gehäufte Teelöffel Tahin

Saft von 1/2 Zitrone oder 1 Limette

ca. 4 Esslöffel Wasser

ca. 4 Esslöffel Olivenöl

Salz

Am besten alles in ein Glas mit Schraubdeckel füllen und kräftig durchschütteln. Dieses Grundrezept kann einfach ergänzt oder erweitert werden je nach Geschmack durch die Zugabe von Pfeffer, gehackter Petersilie, Knoblauch etc.

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Morgen geht es zum Wochenmarkt, um den Kühlschrank wieder aufzufüllen. Als großer Verfechter von Abwechslung wird es nach diesen Quinoatagen aber auch wieder etwas anderes zu essen geben.