Kategorie-Archiv: Salate und Dressings

Darf ich vorstellen: Der Kartoffelmontag

Kartoffeln, Ei und Spinat sollen super nach dem Sport sein. Letzen Winter hatten Alex und ich beide Montags Training. Nach dem Training macht Alex gerne oben erwähnte Kombi. Da mein Training später war als seins war ich oft Nutznießer und aß mit, denn separat kochen ist irgendwie witzlos in einem gemeinsamen Haushalt. Aber wie langweilig – jeden Montag das Gleiche? Jetzt ist mein Training Dienstags und seins immer noch Montags und ich bin an die Kartoffelfront gegangen. Was gibt es nicht noch alles: Ofenkartoffel, Kartoffelauflauf, selbstgemachte Pommes, Kartoffelsalat, …

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Ich weiß garnicht mehr, was die erste Variante beinhaltete. Kartoffelsalat ist jedenfalls eine beliebte Option, zumal der Händler unseres Vertrauens spannende Sorten verkauft. Jetzt gibt es bei uns ab und zu lila Kartoffelsalat mit Radieschen. Kartoffeln kochen, schneiden, Radieschen schneiden, wer mag eine Zwiebel (evtl. glasig dünsten) und ein einfaches Dressing dazu (für 2 Personen):

8 Esslöffel Gemüsebrühe

3 Esslöffel weißer Balsamico- oder Apfelessig

1 Esslöffel Petersilie oder Dill (mehr oder weniger nach Gusto), fein gehackt

Salz und Pfeffer

An dem Tag, an dem obiges Foto entstand, gab es noch einen kleinen Wildkräutersalat sowie Walnuß-Hanfsamen-Bratlinge und einen Yoghurtdipp. Der Spinat war morgens schon im Smoothie.

Es muss hinzugesagt werden, obwohl es bei uns traditionell eher Montags Kartoffelgerichte gibt, ist die Kartoffel nicht auf den Montag begrenzt. Letzten Samstag, auf dem Weg zum Markt, entstand das Bild einer Kartoffelsalatvariante vor Alex innerem Auge. Sie wurde ein paar Stunden später umgesetzt und hat sich als äußerst schmackhaft erwiesen. Man nehme für zwei Personen

ca. 350 g Kartoffeln (unsere waren wieder lila, aber es geht mit allen fest kochenden aromatischen Kartoffeln), gekocht

8-10 Radieschen

1/2 Apfel

1/4-1/3 Granatapfel (Kerne)

1 kleine Zwiebel (evtl. gedünstet)

und schneide alles mundgerecht zurecht, vermenge es mit oben beschriebenem Dressing (mengenmäßig mussten wir ein paar Löffel mehr machen), lasse alles idealerweise einige Zeit lang ziehen und geniesse.

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Quinoasalat!

Könnte ich zur Zeit jeden Tag essen! Und darum habe ich vor kurzem auch einen riesigen Topf Quinoa gekocht, um die nächsten Tage riesige Quinoasalate zubereiten zu können. Gerade erfreue ich mich wieder an einem solchen, als meine Kollegen zur mittelmäßigsten Kantine im Umkreis von mindestens drei Kilometern aufbrechen und geradewegs in den Wolkenbruch des Tages hineinlaufen.

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Die Verwendung von Quinoa hat viele Vorteile, so kocht Quinoa z. B. nicht so lange wie Reis oder Kartoffeln. Man kann Quinoa mit allem mischen, Obst, Gemüse, beides zusammen, mit eher süßer Note oder herzhaft. Für mich ist Quinoa sattmachersalatmäßig der perfekte Allrounder, da man (ich) alles hineinpacken kann, was der (mein) Kühlschrank und der Obstkorb hergeben, und was man auch gerne im Salat essen würde. Als erstes habe ich eine etwas süßere Variante ausprobiert mit weißem Quinoa, gehackten Walnüssen, roter Zwiebel und Pflaumen, die das weiße Quinoa rosa eingefärbt und geschmacklich durchzogen haben, nachdem ich das ganze über Nacht im Kühlschrank stehen gelassen habe.

Jetzt reden wir aber nicht nur vom Quinoasalat, sondern vom Lieblingsquinoasalat: Ganz wichtiger Bestandteil für mich sind Avocado und ein Tahini-Zitronen-Dressing für die (semi-)herzhafte Variante. Hmmm, cremig, lecker! Dazu kommt meistens noch mindestens Gurke und Tomate, gelegentlich auch Paprika, Radieschen, Erbeeren, Blaubeeren, und/oder was der Kühlschrank, wie gesagt, so hergibt. Der Salat wird am besten ein paar Stunden vor Verzehr zubereitet, in Salatdressing ertränkt und im Kühlschrank deponiert. Die Variante mit Blaubeeren gab es vorgestern, die Variante mit Radieschen gestern. Heute war der Kühlschrank geplündert und ich habe auf das verbliebene Quinoabett nur noch eine Mischung grüner Salatblätter gepackt, diese dann noch mit Hanfsamen bestreut und das Dressing separat eingepackt, damit die Salatblätter bis zum Mittag nicht welken. Das hat natürlich den Nachteil, dass sich das Quinoa zwischenzeitlich nicht vollsaugen kann und den Geschmack des Dressings nicht so gut annimmt. Planungsfehler, eindeutig, aber dafür bin ich heute nicht nass geworden.

Wenn es schnell gehen soll, mache ich ein ganz einfaches Tahini-Zitronen-Dressing (für die Salatmenge einer Person):

2-3 gehäufte Teelöffel Tahin

Saft von 1/2 Zitrone oder 1 Limette

ca. 4 Esslöffel Wasser

ca. 4 Esslöffel Olivenöl

Salz

Am besten alles in ein Glas mit Schraubdeckel füllen und kräftig durchschütteln. Dieses Grundrezept kann einfach ergänzt oder erweitert werden je nach Geschmack durch die Zugabe von Pfeffer, gehackter Petersilie, Knoblauch etc.

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Morgen geht es zum Wochenmarkt, um den Kühlschrank wieder aufzufüllen. Als großer Verfechter von Abwechslung wird es nach diesen Quinoatagen aber auch wieder etwas anderes zu essen geben.