Heute schon einen Baum gepflanzt?

Gut, ich habe heute auch noch keinen Baum gepflanzt, denn heute regnet es. Ich pflanze auch eher selten Bäume. Aber in unserem Büro wächst der Bonsai meiner Kollegin, der immer wieder getrimmt werden muss. Einen Zweig hat sie, die Kollegin, besonders lange für mich wachsen lassen, nachdem ich darüber sinniert habe, ob der Zweig wohl Wurzeln kriegen würde, wenn ich ihn einfach in ein Glas mit Wasser stellen würde. Tante Google hätte mir sicher bei dieser Frage weitergeholfen, aber manchmal geht probieren über studieren und wir vergaßen den Zweig im Wasser, bis er dann schließlich Wurzeln trieb – nach ungefähr drei Wochen (ok, das Wasser wurde ab und zu erneuert).

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Da die Wurzeln sehr fragil aussahen, beschäftigte mich die Frage, wie ich meinen neuen Baum wohl unversehrt nach Hause bringen könnte. Kurze Zeit später fand ich die Lösung – und den Beweis, dass Smoothietrinker die besseren Kleinstbaumtransporteure sind.

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Die Smoothietrinkflasche bietet zweckentfremdet mit einem feuchten Tuch eine ideale Kurzzeitbaumbehausung.

Zu Hause angekommen, wollte ich den Baum nur kurz in einen Topf pflanzen. Und dann mein Lieblingsbrot backen. Irgendwie hat es dann doch länger gedauert (Tisch abdecken, geeigneten Topf finden, Untersetzer suchen, der eigentliche Pflanzvorgang, gießen, wobei die Suchaktionen die meiste Zeit in Anspruch genommen haben). Jedenfalls hatte ich dann keine Lust mehr auf das Lieblingsbrot, da es aufwendig zu machen ist und auch noch lange bäckt (aber eigentlich ist das Resultat alle Mühen wert…), so dass mithilfe einer Brotbackmischung als Alternative ein auch sehr leckeres und schnell gemachtes Kartoffel-Oliven-Tomaten-Brot entstanden ist. Zur Hand hatte ich:

250 g Kartoffeln, gekocht und grob zerdrückt

30 g Kokosöl, geschmolzen

2 cups (glutenfreie) Brotbackmischung

1 1/4 cups Nussmilch

1/2 cup Oliven, gehackt

1/2 cup getrocknete Tomaten, zerkleinert

Das alles wird zu einem Teig vermischt, in eine kleine mit Backpapier ausgelegte Kastenform (14cm x 21cm ) gefüllt und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 50 Minuten gebacken (Teigprobe).

Und hier ist er, der eingepflanzte Baum:

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Darf ich vorstellen: Der Kartoffelmontag

Kartoffeln, Ei und Spinat sollen super nach dem Sport sein. Letzen Winter hatten Alex und ich beide Montags Training. Nach dem Training macht Alex gerne oben erwähnte Kombi. Da mein Training später war als seins war ich oft Nutznießer und aß mit, denn separat kochen ist irgendwie witzlos in einem gemeinsamen Haushalt. Aber wie langweilig – jeden Montag das Gleiche? Jetzt ist mein Training Dienstags und seins immer noch Montags und ich bin an die Kartoffelfront gegangen. Was gibt es nicht noch alles: Ofenkartoffel, Kartoffelauflauf, selbstgemachte Pommes, Kartoffelsalat, …

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Ich weiß garnicht mehr, was die erste Variante beinhaltete. Kartoffelsalat ist jedenfalls eine beliebte Option, zumal der Händler unseres Vertrauens spannende Sorten verkauft. Jetzt gibt es bei uns ab und zu lila Kartoffelsalat mit Radieschen. Kartoffeln kochen, schneiden, Radieschen schneiden, wer mag eine Zwiebel (evtl. glasig dünsten) und ein einfaches Dressing dazu (für 2 Personen):

8 Esslöffel Gemüsebrühe

3 Esslöffel weißer Balsamico- oder Apfelessig

1 Esslöffel Petersilie oder Dill (mehr oder weniger nach Gusto), fein gehackt

Salz und Pfeffer

An dem Tag, an dem obiges Foto entstand, gab es noch einen kleinen Wildkräutersalat sowie Walnuß-Hanfsamen-Bratlinge und einen Yoghurtdipp. Der Spinat war morgens schon im Smoothie.

Es muss hinzugesagt werden, obwohl es bei uns traditionell eher Montags Kartoffelgerichte gibt, ist die Kartoffel nicht auf den Montag begrenzt. Letzten Samstag, auf dem Weg zum Markt, entstand das Bild einer Kartoffelsalatvariante vor Alex innerem Auge. Sie wurde ein paar Stunden später umgesetzt und hat sich als äußerst schmackhaft erwiesen. Man nehme für zwei Personen

ca. 350 g Kartoffeln (unsere waren wieder lila, aber es geht mit allen fest kochenden aromatischen Kartoffeln), gekocht

8-10 Radieschen

1/2 Apfel

1/4-1/3 Granatapfel (Kerne)

1 kleine Zwiebel (evtl. gedünstet)

und schneide alles mundgerecht zurecht, vermenge es mit oben beschriebenem Dressing (mengenmäßig mussten wir ein paar Löffel mehr machen), lasse alles idealerweise einige Zeit lang ziehen und geniesse.

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