Brotmuffins für bewegte Zeiten

Eigentlich sind die Sommermonate eher ruhig – die Kollegen sind im Urlaub und ich kann die Überstunden abbummeln, die sich im Winter angesammelt haben. Dieser Sommer ist irgendwie anders und ich habe das Gefühl, dass ich zu nichts komme. Und dazu gibt’s nicht mal richtig Urlaub – was wir wenigstens durch den ein oder anderen Wochenendtrip kompensieren können, um mal an den See zu fahren oder Freunde zu besuchen. Und die Zeit für Sport halte ich mir frei. Für die Tage, an denen es direkt von der Arbeit in den Sand geht oder für die Fahrt ins Grüne oder Blaue oder städtisch Bunte am Wochenende, bereite ich mir gerne herzhafte Brotmuffins zu, die man gut als Snack zwischendurch essen kann. Sie lassen sich auch gut einfrieren, so dass man zu beschäftigten Zeiten nur die gewünschte Anzahl aus dem Gefrierfach nehmen muss. Außerdem sind sie unglaublich variabel in dem, was man in den Teig schmeißen kann – ich glaube, mir ist noch keine Variante misslungen. Im Folgenden beschreibe ich die Hauptvariante, die ich am häufigsten mache mit Variationsmöglichkeiten in Klammern.

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– 2 EL Chiasamen  (oder geschrotete Leinsamen) mit 3 EL Wasser 5 Minuten einweichen
Folgendes im Universalzerkleinerer schreddern (oder kleinschneiden/raspeln):
– eine Handvoll getrocknete Tomaten (nach Belieben auch Oliven hinzufügen)
– 1 Paprika
– 1 Zucchini (oder ca. 200 g Blumenkohl)
– 1 Zwiebel (3-4 Frühlingszwiebeln)
– ca. 100 g Olivenöl
– ca. 100 g Kokosöl (oder nochmal Olivenöl)
gequollene Chiasamen untermischen, dann trockene Zutaten mischen:
– 375-400g Mehl (z.B. 200g Reismehl, Rest Maismehl)
– 1 EL Rosmarin
– 1 EL Oregano
– 1/2 EL schwarzer Pfeffer
– 3/4 EL Salz
– optional: 1 TL Bockshornklee
trockene Zutaten unter feuchte mischen bis alles schön pampig ist, in 12 Muffinförmchen füllen und bei 175 Grad im Ofen 25-30 min backen. Ich nehme recht große Muffinförmchen, da es meist relativ viel Teig wird. 

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 Das Rezept ist tatsächlich ziemlich vielseitig – ich hatte mal keine Paprika und Zucchini zur Hand, dafür aber 3-4 Kartoffeln vom Vortag. Die Muffins wurden etwas fester und kleiner, aber trotzdem sehr schmackhaft. 

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Meine Schwester hat aus der Hauptvariante oben auch schon Bratlinge gezaubert, da sie keine Muffinförmchen zur Hand hatte. Schmeckt super zum Beispiel mit Tomatensugo oder etwas anderem zum Dippen.