Verspannung, Entspannung, und zwischendrin ein Pfirsich-Karotte-Trauben-Smoothie

In den letzten Wochen war ich fast jede Woche für ein paar Tage auf (Dienst-)Reise. Als der Arbeitsstress dann auch noch dazu geführt hat, dass der Sport ausfallen musste, hat sich das prompt letzten Sonntag gerächt,  und zwar in Form einer Mega-Rückenverspannung, die sich so über die rechte Rippe bis hinunter zur Hüfte zog, dass ein tiefes Einatmen mit Schmerzen verbunden war. Sonntag Abend dachte ich noch, dass einmal richtig Ausschlafen und ein ruhiger Montag dem Ganzen abhelfen könnte.
Kurz vor 23h kamen wir verspätet an und Alex hat mich liebenswerterweise vom Flughafen abgeholt und mir seine neueste Eigenkreation mitgebracht:  einen Pfirsich-Karotte-Trauben-Smoothie.

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Die Zutaten beinhalten:

8 Blätter Mini-Romanasalat oder eine Handvoll Mix-Salat

1/2 Salatgurke

1 Pfirsich

1-3 Karotten (je nach Größe)

20-30 rote Weintrauben

Saft von 1/2 Limette oder ein Spritzer Zitronensaft

ca. 400 ml Wasser + Ein Schuß

Kokosmilch

1 EL Olivenöl (damit die fettlöslichen Vitamine besser aufgenommen werden)

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Das ganze dann im Mixer in zwei Schritten zu einem Smoothie verarbeiten, erst das Grün, im zweiten Schritt den Rest hinzufügen.

Alex letzte Eigenkreation hat auch schon sehr gut geschmeckt, aber hatte durch das Hinzufügen von ganzen Frühlingszwiebeln (ich nehme höchstens das Grün) einen doch etwas, hm, ja, bemerkenswerten Abgang… doch der Smoothie, den ich letzten Sonntag in die Hand gedrückt bekam, ist wirklich etwas für den Wiederholungstäter. Es gab ihn auch gleich am nächsten Tag nochmal, quasi als Highlight des Tages. Mehr als ein paar Stunden home office, die Zubereitung von einem leichten Mittagessen, ein Abstecher zum Einkaufen und die Planung und Ausführung des Abendessens war an dem Tag nicht drin. Der Rest des Tages wurde mit Balkon-Chillen, Dehnübungen und diversen Nichtigkeiten verbracht. Dem Rücken hat’s allerdings nicht viel geholfen.
Also kamen zwischenzeitlich noch Wärme, Massage von lieben Händen und der Franklin-Ball zum Einsatz, um die Verspannungen weg zu drücken und zu kneten. Letzterer kann höllische Schmerzen verursachen, wenn man die richtige Stelle trifft und mit seinem Körpergewicht dagegen arbeitet.

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Z.B. legt man sich so auf den Ball, dass er neben dem Schulterblatt platziert ist und führt große Kreisbewegungen mit den Armen aus. Oder man setzt sich auf den Boden, stützt sich mit den Armen ab, winkelt ein Bein an und rollt mit dem anderen Bein/Gesäß/unteren Rücken über den Ball, bis die verspannte Stelle sich eventuell etwas besser anfühlt. Eine passive Übung beinhaltet, sich auf zwei Bälle zu legen und entspannt(!) auszuharren. Die Bälle sollten unter Muskeln liegen, nicht unter Knochen. Die Bälle kann man nacheinander vom unteren zum oberen Rücken führen oder umgekehrt. Durch den Druck, den die Bälle auf die Muskeln ausüben, werden diese entspannt.

Mittlerweile ist die Verspannung nach viel Wärme, Massage, Ballübungen, Dehnung und leichter Bewegung schon besser, aber noch nicht ganz verschwunden.
Man kann es auch positiv sehen – durch das Absagen aller Abendveranstaltungen mal mehr Zeit für sich. Endlich mal wieder einen ruhigen Abend. Zeit, den Koffer auszupacken, der sonst bis zur nächsten Reise im Flur herumstehen würde. Und die Glücksgefühle, wenn man endlich wieder fast schmerzfrei atmen kann! Also eigentlich kann ich jedem die gelegentliche Verspannung nur empfehlen.