Wühltag mit Crumble

Nachdem mein Rücken sich wieder einigermaßen entspannt anfühlt, habe ich gestern morgen zum ersten Mal meine neuen Barfußschuhe getestet. Sole Runner sind’s geworden, wie erwartet spürt man jeden Stein unter der Sohle und der Laufstil ist anders, Barfuß eben. Für den Anfang habe ich nur eine Runde von 20 Minuten gedreht. Hat sich gut angefühlt, aber die bisher nicht ganz so beanspruchten Muskeln melden sich schon etwas. Nicht dass ich das Barfußlaufen nicht durch’s Beachvolleyballspielen gewöhnt wäre, aber Ausdauerlaufen ist doch etwas anderes.

Für den Rest des Tages stand wieder mal etwas an, was längere Zeit liegengeblieben ist. Unterlagen wollten gefunden werden, dafür wurden Schubladen aufgeräumt. Dieser ganze Papierkram, der sich da ansammelt – manchmal soll er dort sein, manchmal wandert einfach ein ganzer Stapel hinein, weil spontan Besuch ansteht und der Schreibtisch unaufgeräumt ist. Naja, dafür gibt es diese Schlechtwetter-Aufräum- und Wühltage. Und es blieb auch noch Zeit für etwas anderes: Crumble machen und essen. Unser erstes Crumble hat aus dem Vollen geschöpft, was der Markt im Sommer hergegeben hat und wurde ein Beeren-Pflaumen-Crumble.

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Gestern waren nur Himbeeren und Blaubeeren drin, was auch zu einem sehr leckeren Ergebnis geführt hat. Das Rezept passt sich ein bisschen der Größe der Auflaufform an und der Menge an Obst, die man im Verhältnis zu den verwendeten Nüssen drin haben will. Ich wiege daher nicht ab, sondern verwende Tassen oder cups und das Verhältnis von Nüssen zu Obst ist ungefähr 1:2.

1 cup Mandeln, gemahlen

1 cup Nussmischung, gehackt

4 cups Obst (Himbeeren, Brombeeren, Blaubeeren, Erdbeeren, Pflaumen, Äpfel, Birnen,…)

3 gehäufte Esslöffel Kokosöl, geschmolzen

1/2 Teelöffel Zimt

Für die Nussmischung kann man alles mögliche verwenden, was an Nüssen im Haus ist, ich hatte diesmal Macadamia, Walnüsse und Cashews, die ich grob gehackt mit dem Mandelmehl vermischt habe. Anschließend wird das Kokosöl untergerührt, zusammen mit etwas Zimt. Die Hälfte dieser körnigen Masse wird auf den Boden einer Auflaufform gedrückt, dann kommt das Obst drauf, das mit der anderen Hälfte der Nussmischung bedeckt wird. Anschließend im vorgeheizten Ofen (Umluft: 175 Grad) ca. 30 Minuten backen, kurz abkühlen lassen und noch warm genießen!

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Da wir immer mehr Himbeeren kaufen, als wir innerhalb von zwei Tagen essen können, ist das Crumble eine gute Variante, die Himbeeren nicht verkommen zu lassen. Falls noch etwas von dem Crumble übrig bleibt, kann man es in Glasbehälter umfüllen, in den Kühlschrank stellen, und am nächsten Tag hat man ein crumble-to-go als Müsli oder Nachmittagssnack.